Winde am Attersee


Rosenwind – der ideale Segelwind

Dieser thermische Wind aus Nordost bildet sich speziell bei stabiler Schönwetterlage durch das Aufheizen des südlich gelegenen Gebirgsmassivs. Er setzt üblicherweise gegen Mittag ein und hält im Sommer bis sechs oder sieben Uhr an. An guten Tagen weht er mit drei bis vier Beaufort bis zu 15 Kilometer relativ konstant bis in den Süden.

Das Markenzeichen des Rosenwindes ist ein herrlich blauer Himmel und Sonnenschein. Ein kleines Wölkchen über dem Schafberg zeigt die dort aufsteigende Luft an.

Woher kommt der Name „Rosenwind“? Angeblich war in früheren Zeiten das Schloss Kammer am Attersee von Rosengärten umgeben und bei Nordostwind wurde der Duft von Millionen von Rosen über den See getragen.

 

Westwind – für anspruchsvolle Segler

Setzt sich bei normaler Westwetterlage durch, der allerdings böig und sehr drehend sein kann. Hier findet man teilweise anspruchsvolle Bedingungen bei Bewölkung und teilweisem Regen, wie man es sonst nur auf großen Gewässern erleben kann.

 

Stürme: 

Ein aufziehender Sturm – egal aus welcher Richtung - wird faktisch immer durch die Sturmwarnsignaleinrichtung (Blinkleuchten rund um den See) angezeigt.

Eine gute Möglichkeit ist jedoch auch, die ALDIS Gewitterkarte zu beobachten. Wenn sich Gewitterzellen in der Nähe von München bilden und in Richtung Rosenheim ziehen, kann man damit rechnen, dass dieses Gewitter in ca. 40-60 Minuten am Attersee eintreffen wird.

ALDIS mobile Gewitterkarte für Oberösterreich

 

 

Schafberg mit "Hut", der die dort aufsteigende Luft bei Rosenwind anzeigt: