Besondere Bestimmungen am Attersee


Motorbootfahrverbot:

Das Motorbootfahren auf dem Attersee ist vom 1. Juli bis 31. August verboten.
Ebenso gibt es ein Nachtfahrverbot von 21 Uhr bis 7 Uhr.

Bei Segelbooten darf jedoch der Hilfsmotor beim Ein- und Auslaufen in einen Hafenbereich, in ein Bojenfeld oder zum An- und Ablegen bei Steganlagen verwendet werden.
Mit dem Hilfsmotor darf auch gefahren werden, um sich bei Gefahr in Sicherheit zu bringen oder bei Windstille auf kürzestem Weg das Ufer oder den Abstellplatz zu erreichen.

Es gibt wie auf allen österreichischen Seen auf dem Attersee eine Uferzone von 200 Meter. Diese Zone darf nur zum An- und Ablegen annähernd im rechten Winkel zum Ufer durchfahren werden

 

Beeinträchtigung durch Alkohol:

Bei einem Alkoholgehalt des Blutes von 0,5 g/l (0,5 Promille) oder darüber oder bei einem Alkoholgehalt der Atemluft von 0,25 mg/l oder darüber gilt der Zustand einer Person jedenfalls als von Alkohol beeinträchtigt (bei nicht gewerbsmäßigen Schifffahrt).

 

Sturmwarnung:

Auf dem Attersee ist eine optische Sturmwarneinrichtung (Blinkleuchten) installiert.
Bei Warnung müssen die Schiffsführer ihr Fahrverhalten so einrichten, dass sie noch vor Eintritt der Gefahr einen Hafen oder ein zum Landen geeignetes Ufer sicher erreichen können.
Siehe auch: Sturmwarnung am Attersee 

 

Die 3 wichtigsten Schifffahrtszeichen sind:

1. Gesperrte Wasserfläche

 

Absolutes Fahrverbot für alle Fahrzeuge (auch Ruder- und Segelboote) vom 1. Mai bis 30. September 100m in den See hinaus.
Die Breite ergibt sich durch die Situierung der Zeichen, oder  durch Zusatztafeln mit Meterangabe.

 

2. Start u.- Landegasse für Wasserschi (Wasserschischulen)

 

Die Breite dieser Gasse beträgt normalerweise 40m und reicht 200m in den See hinaus und ist zusätzlich in Ufernähe mit Bojen gekennzeichnet.
Es gilt auch hier ein absolutes Fahrverbot für alle Fahrzeuge und außerdem ein Bade- und Tauchverbot.

 

3. Ankerverbot und das Verbot des Schleifenlassens von Ankern, Trossen oder Ketten

 

 

Dies sind die wichtigsten Regeln. Die Angaben sind ohne Gewähr.
Genauere Informationen können sie im Bundesgesetzblatt nachlesen. Außerdem können sie sich bei Polizeidiensstellen und bei Schiffsführerschulen informieren.